Fulda Gap - Die heißeste Stelle des Kalten Krieges | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Tagesausflug zur Gedenkstätte „Point Alpha“ am 22. Oktober 2026

Fulda Gap - Die heißeste Stelle des Kalten Krieges

Die Älteren unter uns erinnern sich noch zu gut an die vielen Kasernen der US-Army in unserer Region, wie z.B. in Büdingen, Friedberg, Gelnhausen, Hanau, Butzbach, Gießen, etc. Doch warum war das so? Das „Fulda Gap“ war während des Kalten Krieges ein strategisch hochsensibler Tieflandkorridor an der deutsch-deutschen Grenze zwischen Osthessen, Thüringen und Frankfurt am Main. Dieses Gebiet war der kürzeste Weg für Panzertruppen des Warschauer Paktes, um in kurzer Zeit in die Mitte Westdeutschlands vorzustoßen, die NATO-Truppen in der Mitte zu teilen und das Rhein-Main-Gebiet, sowie den Flughafen Frankfurt einzunehmen. Dementsprechend hoch war die Anzahl der US-Stützpunkte, um anrückende Truppen aufzuhalten.

Die Gedenkstätte Point Alpha ist ein authentischer Schauplatz des Kalten Krieges und ein einmaliges Zeugnis von vier Jahrzehnten Zeitgeschichte. Hier standen sich die Vorposten von NATO und Warschauer Pakt bis zum Jahr 1990 gegenüber. Der ehemalige „Observation Post Alpha“ (kurz: Point Alpha) war einer der wichtigsten Beobachtungsstützpunkte der US-Streitkräfte in Europa und einer der heißesten Punkte im Kalten Krieg.

Point Alpha präsentiert dieses Stück deutsch-deutscher Geschichte sichtbar, erlebbar und begreifbar: die Konfrontation der beiden Machtblöcke, den Aufbau der Grenzanlagen mit ihren Sicherungselementen, aber auch militärische Abläufe sowie das Leben an und mit der Grenze aus der Sicht der Bevölkerung.

Wir laden unsere Bürgerinnen und Bürger sowie Schülerinnen und Schüler ab der sechsten Klasse ein, bei unserem Tagesausflug dabei zu sein:

Das erwartet euch:

Donnerstag, 22. Oktober 2026

08:00 Uhr Abfahrt am Rathaus in Ranstadt nach Geisa mit kleinem Snack an der Autobahn

11:00 Uhr Kleine Grenzwanderung

13:00 Uhr Pause

13:30 Uhr Besuch der Ausstellung im Haus auf der Grenze, der Grenzanlagen und des US-Camps

15:30 Uhr Rückfahrt nach Ranstadt

Den Hauptteil der Kosten für Bus, Eintritt und Führung übernimmt die Gemeinde Ranstadt mit Förderung durch die Hessische Landeszentrale für politische Bildung. Der Eigenanteil pro Person beträgt 15 Euro.

Anmeldungen bei nina.glaessner@ranstadt.de oder thomas.wettig@ranstadt.de bis zum 16. Oktober 2026. Die Plätze sind begrenzt.