Am Ostersamstag wurde nun auch noch die Giebelseite des Alten Rathauses von Dauernheim denkmalgerecht neu gestrichen. Der scheidende Ortsbeirat hatte mit der Gemeinde verabredet, dass ein paar Aktive sich der Fassade des Alten Rathauses sowie des erheblich verschmutzten Durchgangs kurzfristig annehmen würden.
Gesagt, getan: Helmut Michel (Vorsteher Turnverein), Carsten Schreiner (Vorsteher Haus der Begegnung), sowie Matthias Kristen und André Hülsbömer vom Ortsbeirat fassten sich ein Herz und schufteten Gründonnerstag und Ostersamstag von der Früh bis in den Abend. Die Kosten für Leihmaschinen vom Geräteverleih Wetterau und denkmalschutzgerechtes Material trug die Gemeinde, dessen Bauhof zwischenzeitlich den Weißbinder Thomas Wirth schickte, um im Durchgang schadhaften Wandputz vorm Streichen noch rasch auszubessern. Wie gefährlich die Arbeiten letztendlich waren, konnte man an der blutroten Nase Carsten Schreiners am zweiten Tag erkennen.
Die bis zur vollständigen Erschöpfung arbeitenden Männer erhielten zwischenzeitlich mehrfach Besuch von ihren Frauen, die das leibliche Wohl immer wieder herstellten, sowie - Höhepunkt der Baustellenzeit - von der Bürgermeisterin, die eine XXL-Tafel Mercí und wärmende Worte spendierte. Die Schokolade wurde sogleich verarbeitet. Aufbauend wirkten auch die zahlreichen Kommentare von Anwohnern und Passanten.
"Nun sind wir gespannt, mit welchem Abschiedsgeschenk der sich bald konstituierende neue Ortsbeirat in seinem Abschlussjahr den Ort überraschen wird", kommentierte Kristen zufrieden das vollendete Werk.
(Dr. Andre Hülsbömer)